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Medebacher Bergweg

Wandern 64 km

Erleben Sie die “Toskana des Sauerlandes”

Zur Linken und zur Rechten plätschern klare Bächlein, während Sie die nächste Höhe besteigen. Sobald Sie aus dem einen märchenhaft grünen Wald treten, kommen Sie auch schon in das nächste Naturschutzgebiet. Die Schönheit der Natur, geprägt von Heiden und Tälern wird nur hin und wieder von einem kleinen, ruhigen Dorf durchbrochen, in dem Sie die Eindrücke des Tages wirken lassen können. Das klingt erholsam? Ist es auch und genau das ist es, was die Stadt Medebach und ihre Stadtteile, die ringsum in der Medebacher Bucht verteilt sind, zu einer solch einladenden Wanderregion macht. An der Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Hessen können Sie nun mit dem Medebacher Bergweg auf vier Tagesetappen, die rund um Medebach führen und dabei 64 km zählen, einen Rundwanderweg der Extraklasse erleben, der auch von der Initiative “Wanderbares Deutschland” zum Qualitätsweg erklärt wurde.

Streckenverlauf Medebacher Bergweg

Höhenprofil Medebacher Bergweg

Verlauf & Etappen Medebacher Bergweg

In der kleinen sympathischen Stadt, die kaum 8.000 Einwohner beheimatet und die dieser Route ihren Namen gibt, starten Sie die Wanderung und spazieren über Feldwege sowie am Waldesrand entlang gen Süden. Dabei begleitet Sie zunächst die Brühne. Folgen Sie ihren Ufern, gelangen Sie schon bald zur Medebacher Heide, ein von Wacholder geprägtes Naturschutzgebiet, und dann nach Berge. Von hier aus geht es zwischen den Naturschutzgebieten Lückenkopf, Kirchgrund und Figgemecketal hindurch, bis sie nach einem Richtungswechsel nach Norden in Medelon, ihrem heutigen Etappenziel ankommen.

 

Hier an der Orke, wo es sich hervorragend entspannen lässt, kommen Sie zum Beispiel im Kaiserhof oder in einer der zahlreichen Pensionen und Ferienwohnungen unter. Ein ruhiges Plätzchen ist Ihnen nach der heutigen Wanderung und einem Besuch in der beeindruckenden, über 100 Jahre alten St. Engelbert-Kirche jedenfalls gewiss. Am darauffolgenden Tag gehen Sie schnurstracks in den Wald hinein und wandeln von hier an im Tal der 38 km langen Orke. Diese leitet Sie in nordwestliche Richtung, bis sie von der Deutmecke abgelöst wird. Kurze Zeit später entlässt Sie auch dieser kleine Zufluss der Ruhr in die lichten, umliegenden Wälder, in denen Sie nun die Ruhe genießen und der Beschilderung bis nach Küstelberg folgen.

 

Als ehemaliger Kloster-Standort und mit seiner Lage an einer im Mittelalter bedeutenden Handelsstraße, blickt der beschauliche Medebacher Stadtteil auf eine lange Historie zurück, wovon allein die bezaubernden Fachwerkhäuser ein Lied zu singen scheinen. Hier treffen Sie wieder auf die Orke und nebenbei auch auf die gastfreundlichen Bewohner, sowie den Hochseilgarten und das Skigebiet Schlossberg. Gewohnt waldig geht es weiter Seite an Seite mit dem Dittelsbach nach Osten, bis nach Deifeld, Referinghausen und dann im hohen Bogen nach Titmaringhausen, durch das die Wilde Aar fließt. Auf der weiteren Teilstrecke begegnen Sie unter anderem der Wamecke und der Diemel, bis Sie nach insgesamt 19,7 km in Düdinghausen ankommen.

Vor dem großen Finale dieser Rundreise sollten Sie es nicht versäumen, den Riepenbach zu überqueren, um vom Kreuzberg, auf dem auch die Auferstehungskapelle steht, auf den malerischen Ort hinunter zu blicken. Von hier aus wandern Sie nun nach Osten und läuten somit unter freiem Himmel die letzte, beinahe 15 km lange Etappe ein. Indem Sie sich von der Katmecke führen lassen, kommen Sie schnell nach Oberschledorn, wo sich eine letzte Rast empfiehlt, bevor Sie wieder in dichtere Wälder gelangen und unter rauschendem Blätterdach nach Süden wandern. Auf den letzten Metern können Sie sich ganz auf die Richtungsweisung der Harbecke verlassen, die Sie zurück in das Zentrum Medebachs bringt. Das Ende der Reise können Sie sich nun mit einem Stadtrundgang versüßen, der die außergewöhnliche Pfarrkirche St. Peter und Paul oder das Städtische Museum zum Ziel hat. Wer nun Urlaub vom Urlaub braucht und die fleißigen Füße mit einer Abkühlung belohnen will, dem sei der Ferienpark Center Parcs und das Erlebnisbad Aqua Mundo ans Herz gelegt.

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