© yovelino

Harzer-Hexen-Stieg

Wandern 97 km

Auf Schusters Rappen durch den Harz

Wandern Sie auf einem der schönsten Wanderwege Deutschlands quer durchs Land. Romantische Wanderwege, wilde Bachläufe, Brockenblick und eine urig schöne Landschaft erwarten Sie.

Streckenverlauf Harzer-Hexen-Stieg

Höhenprofil Harzer-Hexen-Stieg

Verlauf & Etappen Harzer-Hexen-Stieg

Der qualifizierte Wanderweg führt durch Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und durchquert den Nationalpark Harz. Dichte Wälder, UNESCO-Welterbe und die ehemalige innerdeutsche Grenze machen diesen Weg einmalig. Egal ob als Ganzes oder als Teilstrecke für ein Wanderwochenende, Sie werden von diesem Weg begeistert sein.

Der Harzer-Hexen-Stieg beginnt in Osterode und führt Sie auf dem historischen „Hundschen Weg“ in das Lerbachtal. Vom Marienblick aus haben Sie einen herrlichen Ausblick auf das Lerbachtal. Weiter geht es durch dichte Wälder und Sie erreichen schnell die zahlreichen Seen und Teiche des Oberharzer Wasserregals bei Clausthal-Zellerfeld.

Die 2. Etappen des Weges führt Sie weiter durch das Oberharzer Wasserregal und entlang des Dammgrabens, einem künstlich angelegten Graben um das angestaute Wasser zum Antrieb von Maschinen zu nutzen, bis nach Torfhaus.

Hier teilt sich der Weg. Sie haben die Möglichkeit einmal den Brocken zu besteigen oder alternativ ihn zu umwandern. Über St. Andreasberg, Braunlage, Rappbodetalsperre und Hasselfelde gelangen Sie wieder bei Altenbrak auf den Harzer-Hexen-Stieg.

Der Aufstieg vom Torfhaus aus, erfolgt auf dem Goetheweg. Sie befinden sich jetzt im Nationalpark Harz. Das Torfhausmoor entlang des Abbegrabens ist ein erstes Zeichen dafür, das dieser Teil des Harzes in seiner Natürlichkeit wiederhergestellt werden soll. Am Eckersprung passieren sie die ehemalige innerdeutsche Grenze. Ab jetzt kreuzt die Schmalspurbahn ihren Weg und sie erreichen den Gipfel des Brockens. Der raue Charme des Berges und die weite Rundumsicht belohnen Sie. Eine kurze Rast beim Brockenwirt und ein Besuch des Museums lohnt sich. Aber auch bei schlechtem Wetter ist der Aufenthalt ein Erlebnis wert. Den Abstieg nach Drei-Annen-Hohne können sie sich versüßen – steigen Sie ein in die Harzer Schmalspurbahn und genießen Sie Nostalgie pur. Wer jetzt noch gut zu Fuß ist, wandert Talabwerts über Schierke bis nach Drei-Annen-Hohne. Vom Aussichtspunkt Trudenstein haben Sie nochmals einen herrlichen Ausblick. In Drei-Annen-Hohne haben Sie die Möglichkeit zur Rast oder zur Übernachtung. Entlang des Hirschbachs erreichen Sie Königshütte.

Von Königshütte wandern Sie entlang der Talsperre bis in den Höhlenort Rübeland. Hier gibt es zwei Tropfsteinhöhlen, die Hermanns- und die Baumannshöle, Eine der beiden Schauhölen sollten Sie unbedingt besichtigen. Weiter geht es entlang der Staubecken der Rappbode- und Wendefurter Talsperre bis nach Altenbrak.

Auf der letzten Etappe zeigt die Bode noch einmal ihr wildes Gesicht. Ab Treseburg werden die Felsen höher und die Bode rauscht ohrenbetäubend wie ein Wildbach in ihrem Bett. In Thale angekommen lohnt sich ein Abstecher auf den Hexentanzplatz oder zur Roßtrappe.